Cover of Miriam Benjamin: The Signal Chair and the First Call Button

Miriam Benjamin: Der Signalstuhl und der Erste Rufknopf

Miriam Benjamin: La Sedia di Segnalazione e il Primo Pulsante di Chiamata

Im Jahr 1888 patentierte Miriam Benjamin ihren Gong and Signal Chair, einen Stuhl mit einem Knopf, der einen Angestellten herbeirufen konnte, ohne zu rufen, der später vom US-Repräsentantenhaus übernommen wurde und sie zur zweiten schwarzen Frau machte, die ein US-Patent hielt.

Review
Compare with:

Miriam Benjamin war eine afroamerikanische Erfinderin, die einen Stuhl entwarf, der mit einem Knopfdruck Hilfe herbeirufen konnte.

Miriam Benjamin era una inventrice afroamericana che progettò una sedia in grado di chiamare aiuto con la pressione di un pulsante.

Im Jahr 1888 erhielt sie ein US-Patent für ihren Gong and Signal Chair und wurde damit zur zweiten schwarzen Frau, die in den Vereinigten Staaten ein Patent erhielt.

Nel 1888 ricevette un brevetto statunitense per la sua Gong and Signal Chair, diventando la seconda donna nera a ricevere un brevetto negli Stati Uniti.

Das Problem, das Benjamin anging, war einfach, aber hartnäckig.

Il problema che Benjamin affrontò era semplice ma persistente.

In Hotels, Restaurants und öffentlichen Räumen musste jemand, der Bedienung benötigte, winken, rufen oder warten, um die Aufmerksamkeit eines beschäftigten Angestellten zu erregen.

In alberghi, ristoranti e sale pubbliche, chi aveva bisogno di assistenza doveva fare cenni, chiamare o aspettare per attirare l'attenzione di un addetto impegnato.

Das war langsam, störend und unzuverlässig.

Era lento, disturbante e poco affidabile.

Benjamin entwarf einen Stuhl mit einem Knopf an der Rückenlehne.

Benjamin progettò una sedia con un pulsante attaccato allo schienale.

Beim Drücken aktivierte der Knopf ein Signal, beispielsweise ein Licht oder eine Gong, um das Personal darauf hinzuweisen, dass dieser Sitz Aufmerksamkeit brauchte.

Quando premuto, il pulsante attivava un segnale, come una luce o un gong, per avvisare il personale che quel particolare posto aveva bisogno di attenzione.

Das Signal war klar, direkt und vom anderen Ende des Raumes sichtbar.

Il segnale era chiaro, diretto e visibile dall'altro lato della stanza.

Ihre Erfindung wurde für die Nutzung in den Kammern des US-Repräsentantenhauses übernommen, wo Mitglieder Pagen benachrichtigen konnten, ohne die Sitzung zu unterbrechen.

La sua invenzione fu adottata per l'uso nelle aule della Camera dei Rappresentanti degli Stati Uniti, dove i membri potevano avvisare i commessi senza interrompere le sedute.

Der Stuhl ersetzte Rufen durch Signalisierung.

La sedia sostituì le urla con i segnali.

Benjamins Gong and Signal Chair war im Grunde eine frühe Benutzeroberfläche für menschliche Aufmerksamkeit.

La Gong and Signal Chair di Benjamin era, in effetti, una prima interfaccia utente per l'attenzione umana.

Es trennte den Akt der Hilfeanforderung vom Chaos des Bemerktwerdens.

Separava l'atto di chiedere aiuto dal caos di farsi notare.

Die Person auf dem Stuhl sendete eine Nachricht.

La persona sulla sedia inviava un messaggio.

Der Angestellte empfing es.

L'addetto lo riceveva.

Die Interaktion war ruhig, effizient und präzise.

L'interazione era silenziosa, efficiente e precisa.

Diese Art des Denkens, ein Aufmerksamkeitsbedürfnis in ein entworfenes Signal umzuwandeln, steckt hinter Hotelrufknöpfen, Krankenhausrufsystemen und den meisten modernen Serviceanforderungsschnittstellen.

Questo tipo di ragionamento, trasformare un bisogno di attenzione in un segnale progettato, è alla base dei pulsanti di chiamata degli hotel, dei sistemi di chiamata degli ospedali e della maggior parte delle moderne interfacce di richiesta servizio.

Miriam Benjamin löste ein echtes Problem mit einem klaren, wiederholbaren Mechanismus, und sie patentierte die Lösung selbst.

Miriam Benjamin risolse un problema reale con un meccanismo chiaro e ripetibile, e brevettò la soluzione di persona.

Moral: Ein zum richtigen Zeitpunkt gedrückter Knopf ist mehr wert als hundert ungehörte Rufe.

Morale: Un pulsante premuto al momento giusto vale più di cento urla inascoltate.